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"Souvenirs, Souvenirs ..."

Der Fanartikelverkauf beim FCC – Ein Trauerspiel ohne Ende ?


Allerletzter Auslöser dieser Zeilen ist das Freundschaftsspiel des FCC gegen Southampton in Uhlstädt bzw. der dortige Souvenirstand des FCC. Das Angebot spiegelte eigentlich das ganze Dilemma beim FCC auf diesem Gebiet überdeutlich wieder: Ein halbes Dutzend verschiedene Schals, 4 – 5 Sorten Aufnäher (Wer bestellt eigentlich die Clubembleme mit dem schwarzen Trauerrand ? Die gab es ja schon zu DDR-Zeiten mit ansprechenderer gelber Umrandung.), eine Sorte Tassen und ... Feierabend.

Und da war ich nun hocherfreut, daß es wenigsten schon die neuen Trikots zu kaufen gibt und dann kam das dicke Ende: Das Dreß in der Größe XL (meine übliche Größe) klebt an meinem Revuekörper wie ein Badeanzug ! Da stimmt doch was nicht – am Dreß natürlich, denn ich bin nicht "aus dem Leim gegangen". Mein bisheriges FCC-Trikot vom Herbst 1993 (!) ist Größe M und läßt mir locker Luft zum Atmen. Haben bei NIKE Gartenzwerge das Sagen oder ist das eine Kinderkollektion? "Sehr schön" natürlich, daß die XXL voraussichtlich erst ab Ende August lieferbar ist. Dann besuche ich im Great-Britain-Urlaub die Anfield Road und die Rangers eben im alten Outfit.

Übrigens – wer hat bei NIKE nur diese Trikots entworfen? Da gibt es von dieser Marke gut aussehende und vom Design unverwechselbare, clubtypische Trikots (z.B. Dortmund), und der FCC läßt sich wieder (wie bei der letzten adidas-Kollektion) solch einen einfarbigen 08/15-Brei überstreifen. Gerade bei den weißen Dressen ist aus 10 m Entfernung nicht zu erkennen, ob es nun "richtige" Trikots oder nur einfache weiße T-Shirts sind. Und die Dinger kosten 110 Mark !!! Kleiner Trost: Liverpool hatte in der letzten Saison ähnlich unattraktive weiße Away-Shirts made by "Rehbock". Dort hat man es anscheinend an den Verkaufszahlen gemerkt und ist seit 1.7.97 auf optisch attraktivere Auswärtsdresse umgestiegen.

Das dünne Angebot beim FC Carl Zeiss Jena im Bereich Merchandising (wie es auf neudeutsch heißt) ist ja schon seit Jahren mehr als dünn und entspricht höchstens der Landesliga. Wann begreift man beim Club endlich, daß sich mit so was auch Geld verdienen läßt, daß der Verein dringend braucht? Wir müssen ja nicht gleich ins andere Extrem á la Bayern verfallen, und bis hin zur Klodeckelinnenseite alles in blau-gelb-weiß anbieten und mit dem Clubemblem verunzieren. Aber vielleicht wäre mal ein Blick über den eigenen Gartenzaun zu anderen Vereinen im In- und Ausland nicht schlecht. Allein was wir bei unserem Schottland-Trip 1994 in den Sportgeschäften gesehen haben, ließ die Augen riesengroß werden: komplette Spielerbekleidung aller Vereine von Babygrößen an aufwärts.

Ein Minimum beim Fanartikelverkauf wäre – neben dem Verkauf im Stadion – ein Katalog, der rechtzeitig vor Saisonbeginn (!!!) erscheint und eine Dauerseite (inklusive Bestellschein) in jedem Programmheft. Im Angebot sollten in jedem Fall folgende Artikel sein: Trikots und Hosen in allen gängigen Größen (mindestens von 152 bis XXL), T-/Sweat-Shirts, Trainingsbekleidung, Regenjacken, Schals (fast das einzige, wo es jetzt halbwegs klappt), Basecaps, Regenschirme, Wimpel, Aufnäher, Anstecknadeln. Bei weiterem "Kleinkram" müßte man ausloten, was absetzbar ist: Bettwäsche, Krawatten (ich bin Schlipsmuffel, aber eine schöne FCC-Krawatte würde ich mir auch zulegen), Bücher, Tassen, Gläser, Handtücher, Bademäntel, Uhren, Poster, Fotos... Keinesfalls dürfen die lieben Kleinen vergessen werden – sowohl größen- als auch artikelmäßig.

Die Preise sollten erträglich bleiben, größere Absatzmengen preisweiterer Artikel sind besser, als überteuertes Zeug, auf dem man sitzenbleibt. Überlegenswert wäre es auch, Clubmitgliedern 10 % Rabatt bei jedem Fanartikel einzuräumen, um u.a. die Attraktivität der Clubmitgliedschaft zu fördern.

Gute Ansätze gab es ab dem vergangenen Herbst, als es hieß, daß Thomas Vogel den Bereich Souvenirangebot übernommen hat. Ein schöner Verkaufsstand in der Adventszeit in der Jenaer Goethe-Galerie mit einem umfangreichen Angebot war ein Anfang (dachte ich), und es sollte ja auch ein ständiger Fanshop in der Innenstadt entstehen. Denkste, man verfiel mit Beginn der Rückrunde wieder in den alten Provinztrott. Wie soll es denn nun weitergehen? Höchste Zeit, das sich die Clubverantwortlichen mal Gedanken machen und laut darüber nachdenken, wie es hier weitergehen soll. Aber vergeßt beim Nachdenken die Fans und ihre Vorstellungen nicht, die sollen ja schließlich die Fanartikel kaufen.

Uwe Kaiser, Fanclub "family"


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